• Versicherungsvergleich private und gesetzliche Krankenversicherung •

Versicherungsvergleich: Auslandsschutz
Der Versicherungsschutz durch eine private Versicherung besteht nicht nur in Deutschland, sondern für einen begrenzten Zeitraum weltweit. Während man durch eine Privatversicherung auch im Ausland bestens abgesichert ist, ist der Versicherungsschutz einer gesetzlichen Krankenkasse im Ausland unzureichend. Der Versicherte bekommt einen Ausweis ausgehändigt, der in bestimmten Ländern einen Basis-Versicherungsschutz garantiert. Doch diese Auslandsversicherung ist nicht ausreichend, wenn beispielsweise ein Krankentransport nötig wird. Ein Rücktransport ins Heimatland wird meist nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen und kostet extrem viel Geld.
Wer als gesetzlich Versicherte ins Ausland reisen möchte, sollte auf jeden Fall eine gesonderte, private Reiseversicherung abschließen. Hier zeigt der Versicherungsvergleich den Vorteil der privaten Versicherung.

Versicherungsvergleich: Versicherungsumfang
Der höhere Leistungsumfang der privaten Versicherungen ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den gesetzlichen Krankenversicherungen im Versicherungsvergleich. Der Abschluss einer privaten Versicherung kann ganz unterschiedlich ausfallen. Jede Versicherung bietet verschiedene Tarife an, die auch zusammen nach dem Baukastensystem miteinander kombiniert werden können. Dieses Modell bedeutet eine hohe Flexibilität für jeden Versicherten. Dieser Vorteil kann natürlich auch als Nachteil ausgelegt werden, denn die Kombination vieler Versicherungsbausteine ist auch wesentlich teurer als ein einfacher Basistarif. Allerdings sollten Versicherte von allzu günstigen Versicherungsangeboten eher Abstand nehmen.
Ein Vorteil der Privaten ist nun wieder, dass die Versicherungsbedingungen, die vom Versicherten mit dem Unternehmen vereinbart worden sind, bis zur Beendigung des Vertrages gelten. Gesetzlich Versicherte sind den Entscheidungen der Politik und der Krankenkassen unterworfen. Wenn ein neues Gesetz zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von der Politik durchgesetzt wird oder die gesetzlichen Krankenkassen beschließen, dass die Versicherungsbeiträge erhöht werden, müssen die Versicherten dies hinnehmen. Aufpassen muss der privat Versicherte allerdings, wenn er den Basistarif gewählt hat. Denn dieser kann vom Versicherer unabhängig vom Vertrag geändert werden.

Versicherungsvergleich: Tarife
Probleme kann es für Menschen geben, die mit Vorerkrankungen in eine private Krankenversicherung wechseln möchten. Die privaten Versicherungen machen die Versicherungsbeiträge vom Gesundheitszustand bei Eintritt in die Versicherung abhängig. Neben erhöhten Versicherungsbeiträgen können sich Vorerkrankungen auch in Ausschlüssen der Kassen niederschlagen. So werden dann Kosten für Behandlungen, die mit der Vorerkrankung in Verbindung stehen, nicht übernommen. Außerdem ist das Alter bei Eintritt in die Versicherung für die Höhe des Versicherungsbeitrages ausschlaggebend. Zudem sollte bei Eintritt in eine private Versicherung beachtet werden, dass so genannte Wartezeiten entstehen können. Diese Wartezeiten können einen Zeitraum von drei bis acht Monaten einnehmen. Sollte in dieser Zeit eine Arztbehandlung fällig werden, muss der Versicherte die anfallenden Kosten selbst tragen.

Versicherungsvergleich: Mitversicherung von Familienmitgliedern
Der klare Vorteil, den die gesetzliche Krankenversicherung der privaten Versicherung voraus hat, ist die beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen. Hier gewinnt die gesetzliche Versicherung den Versicherungsvergleich.

Versicherungsvergleich: Pflegeversicherung
Angehörige einer privaten Krankenversicherung müssen sich zusätzlich noch um den Abschluss einer gesonderten Pflegeversicherung kümmern.

Versicherungsvergleich: Versicherung im Alter
Auch im Alter müssen Privatversicherte noch einen hohen Versicherungsbeitrag entrichten, obwohl die Einkünfte durch Renten oder Pension geringer sind. Die gesetzlichen Versicherungen haben ihre Beiträge an die sinkenden Einkünfte der Versicherungsnehmer angepasst. Trotz der Altersrückstellung können die Versicherungsbeiträge für eine private Versicherung im Alter sehr kostspielig sein. So muss man beachten, dass ein Versicherungswechsel von einer privaten Versicherung in eine gesetzliche Versicherung ab einem Alter von 55 Jahren eigentlich ausgeschlossen ist. Diese Regelung soll verhindern, dass Menschen sich die niedrigen Beiträge der gesetzlichen Versicherungen im Alter zum Vorteil machen. Ein Versicherungsvergleich sollte in jedem Fall erfolgen.